Tie or no tie? Kinder Juni

Inhalt der Fortbildung:

Theorie ist wichtig – doch wie gelingt die Umsetzung in der Praxis?

Das Zungenband steht häufig im Fokus, wenn Kinder Auffälligkeiten in den Bereichen Zahnstellung, Zungenbeweglichkeit, Aussprache, Nahrungsaufnahme, Mundfunktion oder orofaziale Entwicklung zeigen. Doch wann ist ein Zungenband tatsächlich funktionell relevant? Und wie gelingt eine fundierte diagnostische Einschätzung?

Diesen Fragen widmen wir uns in der Fortbildung „Tie or no tie?“. Gemeinsam erarbeiten wir ein strukturiertes diagnostisches Vorgehen zur Beurteilung oraler Restriktionen im Kindesalter. Im Mittelpunkt stehen die klinische Untersuchung, die funktionelle Bewertung oraler Strukturen sowie die Verknüpfung von Befund und Symptomatik.

Die Teilnehmenden lernen, welche Aspekte in der Anamnese berücksichtigt werden müssen, wie eine umfassende Untersuchung der oralen Strukturen durchgeführt wird und welche Kriterien für die Beurteilung einer funktionellen Einschränkung entscheidend sind. Dabei werden sowohl sprachliche als auch myofunktionelle, kieferorthopädische und atmungsbezogene Aspekte berücksichtigt.

Ziel ist es, Sicherheit in der Diagnostik zu gewinnen und fundierte Empfehlungen im interdisziplinären Kontext aussprechen zu können.

Nach der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über einen klaren diagnostischen Leitfaden und wissen, welche Untersuchungsschritte, Befunde und funktionellen Kriterien notwendig sind, um die Relevanz oraler Restriktionen einzuschätzen und Empfehlungen für oder gegen weiterführende Maßnahmen, einschließlich einer Frenotomie, begründet aussprechen zu können.

 

Biografie der Referentin:

Laura Pöchtrager hat 2014 ihren Bachelor in Logopädie in Linz abgeschlossen und arbeitete seitdem in verschiedenen Einrichtungen, unter anderem spezialisiert auf myofunktionelle Therapie in Zusammenarbeit mit dem Kinderdentalzentrum der ÖGK Linz.
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Im Verlauf spezialisierte sie sich auf das erste Lebensjahr eines Säuglings und schloss die Ausbildungen zur ganzheitlich-bedürfnisorientierten Schlafberaterin und Stillberaterin ab. Zusätzlich ist Laura noch Fachkraft für babygeleitete Beikost (BLW).
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Seit 2020 arbeitet sie ausschließlich freiberuflich, seit 2023 in eigener Praxis im Bezirk Eferding/Oberösterreich. Sie ist spezialisiert auf myofunktionelle Störungen und orale Restriktionen. Im Zuge dessen begleitet sie Säuglinge, Kinder und Erwachsene im Prozess einer Frenotomie und übernimmt hierbei die Vor- und Nachbereitung. Sie betreut Familien rund um die frühkindliche Ernährung, angefangen beim Stillen bis hin zu Familienkost und logopädisch bietet sie Diagnostik und Therapie bei orofazialen, Schluck- oder anderweitigen Ernährungsstörungen an.
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Des Weiteren gründete Laura das online Netzwerk "fokus_zunge", welches sich mit Themen rund um die Myofunktionelle Therapie beschäftigt. Genauso gründete Laura auch noch den "Zungenbandbrunch" - eine Gruppe an interdisziplinären Fachpersonen in Oberösterreich, die mit oralen Restriktionen arbeiten.
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Außerdem ist Laura Gründerin und Inhaberin des "logolauraCAMPUS" - ein kleines Fortbildungsinstitut, bei dem sie selber Fortbildungen anbietet. Zusätzlich bietet sie Supervisionen und interdisziplinäre Fortbildungen im Bereich der oralen Restriktionen an.
Tie or no tie Kinder JUNI 2027

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