Inhalt der Fortbildung:
Theorie ist wichtig – doch wie gelingt die Umsetzung in der Praxis?
Wie begutachte ich beim Säugling systematisch alle oralen Strukturen? Welche Handgriffe sind für eine vollständige Untersuchung notwendig? Welche Informationen müssen im Rahmen der Anamnese erhoben werden? Und welche Kriterien müssen erfüllt sein, um Eltern einen begründeten Verdacht auf eine funktionseinschränkende orale Struktur mitzuteilen bzw. eine Frenotomie zu empfehlen?
Diesen und vielen weiteren Fragen widmen wir uns in der Fortbildung „Tie or no tie?“. Gemeinsam erarbeiten wir ein umfassendes diagnostisches Vorgehen zur Beurteilung oraler Bänder bei Säuglingen. Schritt für Schritt werden alle Bestandteile einer fundierten Erstuntersuchung vermittelt – von der Anamnese über die klinische Untersuchung bis hin zur funktionellen Bewertung und Entscheidungsfindung.
Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden Sicherheit in der Diagnostik zu vermitteln und eine strukturierte Grundlage für die Empfehlung oder Nicht-Empfehlung einer Frenotomie zu schaffen. Neben theoretischen Hintergründen stehen vor allem praktische Untersuchungsabläufe und die Interpretation von Befunden im Vordergrund.
Nach der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über einen klaren diagnostischen Fahrplan und wissen, welche Informationen und Untersuchungsergebnisse notwendig sind, um fundierte und nachvollziehbare Empfehlungen im interdisziplinären Kontext aussprechen zu können.
Biografie der Referentin:
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