Inhalt der Fortbildung:
Regenbogenfamilien, trans* und nicht-binäre Eltern, Co-Mütter, Mehrelternfamilien: Queere Familien sind Teil unseres Berufsalltags – manchmal, ohne dass wir es wissen. Viele von uns wollen ihnen gut begegnen und sind gleichzeitig unsicher:
Wie spreche ich Menschen richtig an? Welche Wörter passen, welche verletzen? Genau hier setzt diese Fortbildung an.
Wir schauen gemeinsam auf die Basics: Was bedeutet „queer“, welche Familien können mir in der Stillberatung begegnen und was bringen sie mit? Wir werfen einen ehrlichen Blick auf die eigene Haltung, üben inklusive Sprache – im Gespräch wie im Anamnesebogen – und klären, was diskriminierungssensible Beratung konkret heißt. Es geht um Grundlagen und Haltung, nicht um Spezialwissen zu induzierter Laktation.
Kein Vorwissen nötig – Neugier und Offenheit reichen völlig aus.
Inhalte:
- Was bedeutet „queer“? Begriffe und Grundlagen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
- Familienvielfalt in der Stillberatung: Wer kann mir begegnen?
- Reflexion der eigenen Haltung: Unsicherheiten, Fragen und Vorannahmen erkennen
- Sprache und Formulierungen: inklusiv kommunizieren
- Diskriminierungssensible Beratung: Haltung und Handlungsmöglichkeiten
- Inklusive Gestaltung von Anamnesebögen und Infomaterial
- Emotionale Aspekte beim Stillen queerer Eltern Zielgruppe: Stillberater*innen, Hebammen, Logopäd*innen und alle Fachpersonen rund ums Stillen.
Biografie der Referentin:
2023 | GRÜNDUNG FORTBILDUNGSKOLLEKTIV QUEER*SENSIBLE GEBURT
2023 - HEUTE | STILLBEAUFTRAGTE* UND VORSTANDSMITGLIED DHV MAINZ-BINGEN
2020 | GRÜNDUNG HEBAMMENGEMEINSCHAFT KUNTERBUNT
2019 - 2020 | ELTERNZEIT
Ihre Anmeldung wird zeitnah bearbeitet. Sie bekommen nach Bearbeitung eine Bestätigung via Email.
Mit Ihrer Anmeldung akzeptieren sie die AGB.